Wir wünschen Ihnen für 2021 vor allem Mut

Wir alle hoffen, dass 2021 besser wird, dass ein Ende der sozialen Zurückhaltung und ein Wiederaufschwung kommt. Eine Renaissance des Persönlichen. Ein Wiederaufnehmen der erfolgreichen Wege von davor.

 

Aber dafür brauchen wir vor allem Mut. Mut, um den kommenden Kreditrisiken offensiv zu begegnen, Mut die Transformation der Bank mit dem Schwung des Krisenmanagements voranzutreiben und Mut, um die routinierten Wege zu verlassen und Neues zu wagen. Gerade jetzt braucht es ManagerInnnen, die den Mut dazu haben, solche Entscheidungen zu treffen, die die Finanzwirtschaft nach vorne bringen und nicht in Starre verharren lassen.

 

Ohne Mut brechen wir nicht auf ins Unbekannte. Und warum sind wir so verzagt, in die Veränderung zu gehen? Was hindert uns, uns auf den Weg zu machen, den wir intuitiv für richtig halten? Was hält uns zurück, Risiken einzugehen? Wie wird es in 2021 weitergehen? Und was braucht es um in diesen unsicheren und hoch-komplexen Zeiten um zu bestehen?

 

Drei Aspekte bewegen uns Freibanker hier besonders:
  • Zum einen bieten besondere Zeiten viele Chancen. Der österreichische Ökonom Joseph A. Schumpeter nannte dies den Prozess der schöpferischen Zerstörung. Wir haben letztes Jahr schon gesehen, wieviel Neues mit unglaublicher Kreativität entstanden ist und wo neue Wege eingeschlagen wurden. Innovationskraft beruht oft auf einem starken gemeinsamen Sinn, der Orientierung gibt, in dieser schnelllebigen, komplexen und volatilen Welt nachhaltigen Gestaltungswillen zu zeigen und Dinge zu verändern.
  • Zum anderen werden in besonderen Zeiten unser Wertefundament und unsere Haltung in unseren Handlungen besonders sichtbar. Wie gehen wir mit anderen um, wie leben wir Solidarität, wie gehen wir mit Ungewissheit um und wie mit Fehlern, wie entwickeln wir uns weiter. Schon der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt hat gesagt, „in der Krise beweist sich der Charakter“. Ohne eine zum Sinn passende Haltung, können viele rational richtige Maßnahmen nicht ihre Wirkung entfalten, weil sie an der Kultur scheitern – „culture eats strategy for breakfast“ (Drucker)
  • Und zum dritten möchten wir natürlich gerade in solchen Zeiten weiter alles kontrollieren und steuern. Aber gerade so lässt sich Komplexität nicht bewältigen. Es braucht die „Schrittweisheit“ des adaptiven Vorgehens, das sich Vorantasten im Nebel des Kommenden, das schnell auf Ergebnisse und Erkenntnisse Reagierens und das wirkliche „sich mit den Zahlen Auseinandersetzen“ – eine echte Steuerungskultur also, Lernschleifen und Feedback-Regelkreise.
 
Auch wir Freibanker mussten 2020 erfahren, dass gewohnte Bahnen nicht mehr so funktionieren wie gehabt und sind dann positiv überrascht worden, wie gut sich Workshops selbst zu schwierigen, kulturellen Themen mit der richtigen Vorbereitung ins Digitale übertragen lassen. Wir möchten Sie als Sparringpartner auf Augenhöhe in diesen Herausforderungen unterstützen und freuen uns, mit Ihnen über diese Themen zu sprechen.
 

In diesem Sinne wünschen wir Freibanker Ihnen nicht nur Alles Gute und viel Erfolg für 2021 sondern vor allem: Mut.

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