DIE REISE ZUM

Sinn der Bank

Ein klarer Sinn und eine starke emotionale Strategie sind kraftvolle Leitstrahlen auf dem Weg in die Zukunft. Aber vielen hervorragend durchdachten Mission Statements und Zahlenstrategien gelingt es nicht, Emotionen auszulösen und Menschen zu begeistern, sich der gemeinsamen Sache anzuschließen.

„Wozu braucht es die Bank überhaupt noch? Wir haben keine Strategie!“ tönt es aus manch einer Mitarbeiterbefragung. Und das obwohl die Bank in zig Seiten und Tabellen eben diese detailliert ausformuliert hat. Warum fühlen sich so wenige Menschen von diesen Visions- und Missions-Statements angesprochen?

Zudem liest man allwöchentlich, dass Banken zu hohe Kosten haben, tausende Stellen noch eingespart werden sollen und die digitalen Möglichkeiten in Form von FinTechs Banken überflüssig machen werden.

In so einer Umgebung heißt Führung, ein klares Warum in den Mittelpunkt zu stellen und damit eine emotionale Orientierung und Sicherheit zugeben.

Start with Why – ein klares Warum voranstellen

Erfolgreiche Unternehmen kommunizieren zunächst das Warum und erst dann das Wie und das Was, wie Simon Sinek mit seinem Golden Circle zeigt. Personen, die dem Warum emotional zustimmen, verstehen die Botschaften dadurch besser und tiefer, da alles Weitere in den Kontext des Warums gestellt wird. Unternehmen mit einem klar formulierten Auftrag sind deutlich erfolgreicher als jene, die sich in erster Linie auf Profitmaximierung konzentrieren.

„Wir fühlen uns dann frei, wenn wir im Wesentlichen das tun können, was unser limbisches System tun will“, sagte der deutsche Hirnforscher Gerhard Roth in einer Sendung in Ö1, „weil dort liegt unser Wille und der Antrieb, aus dem heraus wir handeln. Gleiches gilt für den Sinn. Wir empfinden es als sinnstiftend, etwas zu tun, was unserem Glauben und dem Willen des limbischen Systems entspricht.“

Wie Hirnforscher und Marketinggurus also sagen, empfinden wir das als sinnvoll, was unser limbisches System als solches verstehen kann. Oder einfacher gesprochen: was uns emotional als Sinn und Strategie anspricht. Dieser zentrale Teil des Gehirns versteht rationale Botschaften schwer – sehr wohl aber Inhalte, die Emotion bei uns auslösen. Will eine Strategie verstanden werden, muss sie also emotional ansprechend und sinnstiftend sein.

Wie kommt man zu einem Warum oder zum Sinn?

Die gute Nachricht: Er ist meist schon da. Aber vergraben unter Bergen von Missions- und Strategiepapieren. Die meisten Banken in Mitteleuropa wurden aus einem starken gesellschaftlichen Anliegen heraus gegründet und auch jetzt noch findet man in den Unterlagen und strategischen Ansätzen des Managements ausreichend Gedanken dazu. Es geht meist darum, nicht mehr zu erfinden, sondern das Wesentliche, den Kern der Sache herausarbeiten und in prägende Botschaften für die Mitarbeiter zu formulieren. Denn ein sinnstiftendes Anliegen erzeugt eine neue, hochwertigere Motivation!

Ein Spaziergang als Ausgangspunkt zum Sinn

In einem einfachen (und meist wortwörtlichen) Spaziergang mit dem Vorstand entsteht ein Bild vom Sinn der Bank – aus dem, was schon da ist, und dem, was werden soll. In einigen weiteren Workshops mit Management und MitarbeiterInnen wird daraus eine kraftvolle emotionale Strategie, die als Angelpunkt für den Entwicklungsprozess dient. Ein lustvoller, inspirierender und nicht sehr aufwendiger Weg also.

Die Technik, die wir dabei anwenden, ist von der “Theorie U” abgeleitet: „Von der Zukunft her führen“ ist der Untertitel von C. Otto Scharmers Bestseller. Er beschreibt darin, wie nachhaltige Erneuerung funktionieren kann und das Neue in die Welt kommt. Im Wesentlichen geht es darum, die Reparaturebene des „sofort auf ein Problem mit einer Lösung Antwortens“ zu verlassen und in mehreren Schritten zum Kern der Sache zu kommen. Der Begriff des “U-Prozesses“ soll dieses Bild, des in die Tiefe Gehens und aus dem Kern heraus Handelns, versinnbildlichen.

Das Ergebnis, das Warum, das Anliegen oder Sinn Ihrer Institution, gibt eine klare Orientierung für alle Mitarbeiter und ein tiefes Verständnis, was die Organisation bezweckt und antreibt. Das eröffnet Kraft und Räume für jeden, Schritte zu finden, dieses Warum zu unterstützen. Führung muss dann nicht mehr im Detail, sondern kann im Großen und Grundsätzlichem erfolgen. Daher sollte dieses Warum auch von der Spitze aus kommen und in einem iterativen Prozess bei seiner Findung immer mehr Menschen mitnehmen.

Damit das aber auch in das konkrete Tun und Handeln kommt, ist es essentiell, greifbare Ansatzpunkte für Verankerung festzulegen, sowie Handlungen und Beiträge aller abzuleiten. Dazu finden Sie bei den anderen Themen viele Anwendungen und Beispiele, die zeigen, wie man den Sinn dann auch in Bewegung und Entwicklung umsetzt.

Erste Schritte – unser Angebot

Wir sind Ihr Wegbegleiter und führen Sie in wenigen Etappen zum Sinn. Unsere eigene Managementerfahrung ermöglicht uns, auf Augenhöhe mit der Führung der Bank zu arbeiten. Wir inspirieren, fordern ein und bleiben auch solange dran, bis grundlegende Ergebnisse und schlüssige Konsequenzen gemeinsam erarbeitet wurden. Denn ein „Nettes an der Oberfläche kratzen“ bringt auch für uns nichts.

Das beginnt mit einem Spaziergang am Nachmittag.

Wir sind Bergführer.

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